Willkommen zur Projektseite der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden

Gesher – Perspektivwechsel 1869 – 1938 – 1946“

Im Zentrum des Projekts der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden in Kooperation mit dem Stadtarchiv Wiesbaden steht die 1869 eingeweihte und 1938 zerstörte Synagoge am Michelsberg. An ihrem ehemaligen Standort erinnert heute die Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Juden an die Opfer der Shoah.

„Gesher“ (hebr. Brücke) verbindet die Rekonstruktion des historischen Gebäudes mit dem jüdischen Leben in Wiesbaden heute. Augmented und Virtual Reality ermöglichen es, die Synagoge der Israelitischen Cultusgemeinde um 1900 zu erkunden. Zeitzeugen- und Experteninterviews schaffen den Gegenwartsbezug.

Das Kooperationsprojekt ist ein Beitrag zum Festjahr „321‑2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und wird vom gleichnamigen Verein, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Landeshauptstadt Wiesbaden gefördert.

Bild: „Virtual Reality“ aus dem 19. Jahrhundert mit einem Bild der Synagoge als Stereoskopie und eine moderne VR-Brille aus dem 21. Jahrhundert. © Werkgemeinschaft Vierter Raum

Jüdisches Wiesbaden: Zwischen Neubeginn, Zuversicht und „Tarbut – Zeit für jüdische Kultur“

Bild: Einweihung der Synagoge Friedrichstraße, 11.9.1966. Die Thora-Rollen werden in den Synagogenneubau eingebracht. Vorn: Oberkantor Estrongo Nachama. Fotograf: Joachim B. Weber. StAWI, Fotosammlung, Foto-Nr. 000500.

Städtebauliche Entwicklung der “Schönen Aussicht” – 270 Jahre jüdischer Friedhof

Vor 270 Jahren fand auf dem jüdischen Friedhof an der heutigen „Schönen Aussicht“ die erste Beisetzung statt. Dieses Ereignis nimmt die Ausstellung zum Anlass, die städtebauliche Entwicklung des Areals ab 1750 bis nach 1945 nachzuvollziehen.

Bild: Jüdischer Friedhof „Schöne Aussicht“ Wiesbaden 2020. Fotografin: Natalie Sommer, al-plus, büro für gestaltung